Sieben Klavierstücke

Sieben Klavierstücke

Die Sieben Klavierstücke (1999) sind kurze, konzentrierte Miniaturen, deren jeweilige Tempoangabe zum strukturellen Ausgangspunkt wird. Aus klar definierten Pulsationen entwickeln sich eigenständige klangliche und rhythmische Charaktere. Reduziertes Material lenkt den Blick auf feine Veränderungen von Dichte, Energie und Artikulation. Ruhigere Momente stehen bewegteren Abschnitten gegenüber. Der Zusammenhang entsteht weniger durch thematische Arbeit als durch rhythmische Transformation. So bilden die Stücke eine Folge präziser, verdichteter Momentaufnahmen.