click! goes the kaleidoscope
click! goes the kaleidoscope (2026) UA
für Viola, Violoncello, Fagott, Klarinette, Flöte
Das Quintett geht aus der Komposition nothing wrong with thoughts für zwei Violoncellim(2025) hervor. In acht ohne Pause ineinander übergehenden Abschnitten erscheinen fünf Konstellationen. Der erste und der fünfte, der dritte und der achte sowie der vierte und der sechste Abschnitt sind jeweils aufeinander bezogen; der zweite und der siebte stehen für sich. Die Abschnitte tragen die Überschriften: sprechend / naturhaft und rau / schwebend / näher / betrachtend / ruhig / intensiv / zart und entfernt.
Nicht der Klick selbst, sondern die veränderte Perspektive nach dem Klick des Kaleidoskops interessiert mich an dieser Metapher. Mit jeder Drehung verändert sich das Bild; Brechungen verschieben sich, Formen finden neue Achsen.
Die fünf Instrumente bilden ein Geflecht aus Linien, Reibungen und Resonanzen. Punktuelle, flüchtige Klangbewegungen treten hervor und ziehen sich sogleich wieder in die Textur zurück.
