Doina Rotaru
Die rumänische Komponistin Doina Rotaru arbeitet häufig mit Archetypen und Symbolen, die sie kunstvoll in ihre fließenden Heterophonien einwebt. Dabei verbindet sie archaische rumänische Einflüsse mit zeitgenössischen Techniken und Strukturen.
Geboren 1951 in Bukarest, hat sie bisher über 120 Werke komponiert, die nahezu alle musikalischen Genres abdecken: von Solo-, Kammer- und Chorwerken bis hin zu Orchesterwerken, von Kompositionen, die Instrumental- und elektronische Musik verbinden, bis hin zu Puppentheatermusik.
Ihre Musik wurde weltweit in zahlreichen Konzerten und Festivals aufgeführt.
Doina Rotaru wurde von der Rumänischen Akademie (1996) und dem Rumänischen Komponistenverband (zehn Preise zwischen 1981 und 2015) ausgezeichnet und gewann 1994 den Ersten Preis beim Internationalen Gedok-Wettbewerb in Mannheim. Sie hielt Vorträge über ihre Musik in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Japan, Island, Schweden, Polen, Italien und Spanien.
Seit 1990 lehrt sie an der Nationalen Musikuniversität Bukarest, wo sie von 2008 bis 2013 auch die Kompositionsabteilung leitete.
