Imaginary Ecosystems

Imaginary Ecosystems

Imaginary Ecosystems ist eine interaktive Klanginstallation, die anhand einer generativen Klangökologie die Grenzen zwischen natürlichen und künstlichen Systemen untersucht. Sie entführt die Besucher in eine Klangwelt – ein sich entwickelndes Ökosystem aus „Klangorganismen“, deren Verhalten in Echtzeit aufeinander und auf die Anwesenheit von Menschen reagiert.
Jeder Organismus wird durch algorithmische Prozesse gesteuert, die von biologischen Dynamiken wie Wachstum, Anpassung und gegenseitiger Abhängigkeit inspiriert sind. Das System entwickelt sich kontinuierlich weiter und erzeugt eine sich ständig verändernde Klanglandschaft, die auf ihre Umgebung reagiert. Über taktile und visuelle Schnittstellen können Besucher Parameter wie Textur, Dichte und räumliche Position beeinflussen und werden so zu Teilnehmern des Ökosystems statt zu externen Beobachtern.
Die Installation baut auf Eilams langjähriger Forschung zu generativer Komposition und ökologischem Hören auf, die er während seines Studiums am Institut für Sonologie begann und die in seinem kürzlich veröffentlichten Album gipfelte. In seiner Arbeit untersucht er, wie ökologische Vorstellungskraft den Künstler bei der Schaffung neuer Klangwelten leiten kann.