> Nachrichten über weitere Konzerte und den Verein

NACHHOLTERMIN des intersonanzen-Eröffnungskonzerts
am 23. September 2023 um 19 Uhr im Kunsthaus sans titre Potsdam

Das Brandenburgische Fest der Neuen Musik intersonanzen präsentierte in der Zeit 26.-30. Mai 2022 unter dem Titel >eigenWelten neueste Musik aus Brandenburg im Kontext internationalen Repertoires mit Konzerten Neuer Musik  in unterschiedlichsten Formaten, einer Noten- und Klangkunst-Ausstellung, verschiedenen Exkursionen (Soundwalk, Innenstadtaktionen), einem Workshop sowie einem Symposium.

Leider fiel das Eröffnungskonzert vom 26. Mai 2022 mit dem Bremer Schlagzeugquartett corona-bedingt aus und wird nun am 23. September um 19 Uhr im Kunsthaus sans titre, Französische Str.18, 14467 Potsdam nachgeholt. Das Brückenkonzert in Eberswalde findet am Samstag, 24. September vormittags um 11 Uhr bei „Guten Morgen, Eberswalde“ statt.

                                  

  • Das Bremer Schlagzeugensemble spielt mit Hsin Lee, Aaron Schröder, Kagan Söylerkaya, Olaf Tzschoppe (Ltg.)
  •  
  • PROGRAMM
  • Benjamin Lang „Old Man of Hoy“ (2022) für Schlagzeugquartett UA
  • Jan Hansen „SWARF“  (2021) für Schlagzeugquartett
  • Michael Edward Edgerton „Der Rufer“  (2020)
  • : : :                                                                        
  • Volker Freidel „spielU(h)rzeiten“ (2022)  UA
  • Andreas F. Staffel „Vom Hölzchen aufs Stöckchen“ (2022) für vier Schlagzeuger UA
  • Ralf Hoyer „5 Zustände für 4 Schlagzeuger“ (2022)  UA
 
 

Trauernachrichten:

Taymur Streng (1962-2022)

Mit großer Trauer müssen wir vermelden, daß unser lieber Kollege Taymur Streng im Mai 2022 verstorben ist. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

geb. 5.7.1962
erste Versuche und Experimente mit el.-akust. Musik ab 1981 (u.a. Selbstbau von Geräten etc.)
1988 Mitbegründer der Dark Wave Band »Neun Tage«
1988, 1989 Teilnahme am Ferienkurs f. Zeitgen. Musik in Gera, Thür. Klasse: El-Akust. Musik geleitet v. L. Voigtländer
1991 erste Probeaufnahmen mit S. Schöning (DIN-A Testbild) und R. Glofke (Neun Tage)
1995 Mitbegründer des »Ens. Kunstkopf« (D. Specht, P. Laschet, M. Machlitt, T. Streng)
ab 1995 Tonsatz und Gehörbildung bei Helmut Zapf
seit 1996 Teilnahme an der NoiseFactory des Hörbar e.V. Hamburg
ab 2002 – 2003 Klanginstall. u.a. bei den Randspielen in Zepernick
in den letzten Jahren div. Aufführungen, Ur- sowie Aufführungen bei div. Festivals u.a. »Randfestpiele« in Zepernick, »Intersonanzen« in Potsdam, »Pyramidale« in Berlin, »Internationales Klangkunstfest Berlin«.

Taymur Streng verstarb im Mai 2022

 

www.taymurstreng.de

Gisbert Näther

Gisbert Näther (1948-2021)

 

Mit großer Trauer müssen wir vermelden, daß unser lieber Kollege Gisbert Näther am 9. November 2021 verstorben ist. Mit ihm ging nicht nur ein hoch geschätzter Kollege und väterlicher Freund, sondern ebenso ein ausgezeichneter Musiker und wichtiger Brandenburgischer Komponist. Sein neues Werk für Flöte solo wurde noch am Freitag, 5. November in seinem Beisein in unserem “re-sonanz”-Konzert von Bettina Lange wunderbar uraufgeführt.

 

Gisbert Näther wurde 1948 in Ebersbach/Sachsen geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“ in Dresden die Fächer Horn und Komposition. Nach dem Staatsexamen wirkte er als Solohornist in der Jenaer Philharmonie und am Potsdamer Hans-Otto-Theater. 1981 wechselte er zum DEFA-Sinfonieorchester, dem jetzigen Deutschen Filmorchester Babelsberg.

In dieser Zeit fing er an, für verschiedenste Besetzungen Kammermusikwerke zu schaffen.

1992 entstand sein erstes Werk für großes Orchester, das „Concertino für Tuba und Orchester“, welches von Jörg Wachsmuth und den Brandenburger Symphonikern uraufgeführt wurde. Es folgten weitere Orchesterwerke, uraufgeführt unter anderem von der Deutschen Oper Berlin, den Berliner Symphonikern, den Hamburger Symphonikern  und dem Deutschen Filmorchester.

Gisbert Näther war Gründungs- (1990) und langjähriges Vorstandsmitglied des Brandenburgischen Vereins Neue Musik BVNM sowie seit 1995 Mitglied im Deutschen Komponistenverband, seit 2010 im Vorstand des Landesverbandes Brandenburg.

www.gisbertnaether.de

 

Unser tiefes Beileid gilt seiner Familie sowie allen, die ein engeres Verhältnis zu ihm hatten.

 

Artikel 12.11.2021 in den Potsdamer Neuesten Nachrichten

https://www.pnn.de/kultur/nachruf-auf-den-potsdamer-komponisten-gisbert-naether-die-kommunikation-in-der-musik/27792718.html

 

Hubert Kross (1934-2021)

Unser geschätzter Kollege Hubert Kross ist 87-jährig am 23.10.2021 in Freiburg verstorben. Hubert Kross prägte viele Jahre als Komponist, Dirigent und Musikpädagoge das Lausitzer Musikleben und bereicherte auch die sorbische Musik mit vielen originellen Werken. Zuletzt lebte er im Breisgau, nahm aber auch von dort aus mehrmals am jährlichen “Brandenburgischen Fest der Neuen Musik teil. 

Unser tiefes Beileid gilt seiner Familie und allen, die näher mit ihm zu tun hatten. 

Hubert Kross, Komponist, Dirigent und Musikerzieher

Geboren 30.3.1934 in Leipzig.

Gestorben am 23.10.2021 in Freiburg/Brsg.

Kompositionsstudium (Staatsexamen 1956) an der Musikhochschule in Leipzig.

Arbeitete als freischaffender Komponist, daneben langjährig an verschiedenen Theatern, im Konzert und Rundfunk als Dirigent sowie als Pädagoge.

Kompositionspreise:

1995 beim Kompositionswettbewerb anläßlich des 2. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbes Zwickau für die a cappella-Komposition “Alte Harfenstimmung”

1996 beim Kompositionswettbewerb des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg für die Komposition “Rhythmischer Auftakt”

1998 beim Kompositionswettbewerb des Brandenburgischen Vereins  Neue Musik für die Komposition “Kaleidoskop für Saxophonquartett”

2007 beim Kompositionswettbewerb der Münchner Symphoniker für die Orchesterkomposition “Drei Weise zogen die Stadt hinaus”

 

https://www.werkliste-hubertkross.de/