Fünf Studien zu Bildern von Paul Klee für Bläserquintett

Fünf Studien zu Bildern von Paul Klee für Bläserquintett

Gabriel Iranyi: Fünf Studien zu Bildern von Paul Klee für Bläserquintett

Als Paul Klee nach langem Zaudern sich doch für die Malerei entschied, schrieb er in einem Brief, dass die „Pinselgöttin“ jetzt seine „Frau“ wäre, während die Musik seine „Geliebte“ geblieben sei. Da ich mich seit langem für die Beziehungen zwischen Musik und bildenden Künsten interessiere, fand ich, dass Klees Art in Formen und Farben zu malen und zu denken, etwas ausgeprägt Musikalisches hat.

Mein Zyklus für Bläserquintett ist als eine Reihe von Studien zu Bilder von Paul Klee gedacht: sie sind mal als Klang-Reflexionen, mal als Bewegte Klangfarben zu betrachten. In ihre mit Emotion beladene Abstraktion, treffen sich Musik und Bild auf eine ganz natürlicherweise als synästhetische Wahrnehmungen. Die fünf Stücke tragen Titel wie: I.Studie zu „Zerbrochener Schlüssel“(1938), II.Studie zu „Schwungkraft“ (1929), III.Studie zu „Katastrophe in Traum“ (1939), IV.Studie zu „Nacht-Blüte“ (1938) und V.Studie zu „Rotation“ (1923). G.I.