Im Endlichen, dehnbar

Im Endlichen, dehnbar

Gerald Eckert

im Endlichen, dehnbar
2006/ 2023
für
Akkordeon

Leise, fast Sho-artige Klänge zu Beginn des Werkes spannen einen feingliedrigen Klangraum auf, der sich im Verlauf über den ganzen Ambitus des Instrumentes erstreckt. Gleichzeig werden durch die dynamischen
Kontraste echoartige Wirkungen oder kaskadenartige Sogwirkungen erzeugt. Gegenstand der Auseinandersetzung war das auf unterschiedlichen Ebenen in Relationen stehende Ausarbeiten der vertikalen
Struktur im Verhältnis zur zeitlichen Verdichtung oder der Vereinzelung – Verlöschen -, das sich letztlich in fortwährend verändernden, diffizilen Klangräumen darstellt.