ru – ur
„ru – ur“ (ru – rural, ur – urban)
ist ein Stück für Piccolo/Altflöte und Elektronik. Field Recordings aus winterlichen ländlichen und urbanen Umgebungen bilden die elektronische Ebene, mit der die Flöte in einen wechselnden klanglichen Austausch tritt. Die Idee zu diesem Stück entstand während eines Aufenthaltsstipendiums im Künstlerhof Schreyahn. In dieser Zeit pendelte ich regelmäßig zwischen dem Dorf und Hamburg, mit Regionalzügen durch winterliche Landschaften. Dabei wurde der Kontrast zwischen beiden Orten immer wieder hörbar: die weite, ruhige Klanglandschaft des Dorfes und die dichtere
akustische Umgebung der Stadt. Gleichzeitig hatten beide für mich etwas gemeinsam – eine eigene Form von winterlicher Ruhe.
