René Kuwan
René Kuwan (1983, bei Dresden) lebt und arbeitet als Komponist in Berlin.
Er schreibt sowohl rein instrumentale Werke für verschiedenste Instrumentenkombinationen als auch Musik für interdisziplinäre Projekte, in denen sie mit Video, Literatur oder szenischen Elementen in
Beziehung steht und häufig außermusikalische Bezüge hat. Manche seiner Stücke hingegen verweisen ausschließlich auf Musik selbst in der sowohl satztechnische als auch klangliche Aspekte großer Bedeutung
zukommen. Außerdem ist in Teilen seines Werkes ein interkulturelles Interesse an Instrumenten und musikalischen Hintergründen jenseits der westlich-abendländischen Tradition sehr präsent.
Von 2016 bis 2024 studierte er im Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Komposition bei Prof. Hanspeter Kyburz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zudem absolvierte er zwei
Auslandssemester: eines an der Sibelius-Akademie in Helsinki (Prof. Veli-Matti Puumala) und eines an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Prof. Detlev Müller-Siemens).
Während seiner Studienzeit besuchte er Lehrveranstaltungen bei Prof. Jörg Mainka (Tonsatz und Analyse) sowie bei Prof. Wolfgang Heiniger (Elektroakustische Musik). Wichtige Impulse in algorithmischer
Komposition erhielt er von Eres Holz, in Instrumentation und Orchesterarbeit von Torsten Herrmann. Außerdem nahm er an Workshops und Sommerakademien (u. a. Impuls Academy, Graz) teil, wo er weiteren
Unterricht bei verschiedenen Komponist*innen aus Deutschland und dem Ausland erhielt. Besonders prägend waren hier die Impulse von Prof. Frank Bedrossian (Kunstuniversität Graz), Prof. Clara Iannotta
(mdw Wien), Prof. Lucia Ronchetti (Conservatorio di Musica di Salerno) und Prof. Mark André (HfM Dresden).
René Kuwans Werke wurden u. a. auf folgenden Plattformen präsentiert: Impuls Festival Graz (Österreich), Klangwerkstatt Berlin, Basel Composition Competition (Schweiz), Daegu International Contemporary Music
Festival (Südkorea), Jeju International Contemporary Music Festival (Südkorea), Alte Schmiede Wien (Österreich), Festival für Neue Musik Lüneburg, Unerhörte Musik Berlin, Zepernicker Randfestspielen (bei
Berlin), Elbphilharmonie Hamburg, Haus der Kulturen der Welt Berlin und in der Temppeliaukio-Kirche (Felsenkirche) in Helsinki (Finnland).
Er arbeitete u. a. mit Ensembles wie dem IEMA-Ensemble (Internationale Ensemble Modern Akademie), dem Platypus Ensemble, der Basel Sinfonietta, Helsinki Symphonic Brass, dem Ensemble Zeitkratzer sowie
mit jungen Ensembles wie dem Trio Klangspektrum zusammen. Da er regelmäßig für Jugendliche und junge Ensembles komponiert, wurden seine Werke bei Wettbewerben
wie „Jugend musiziert“ und dem Deutschen Musikwettbewerb von jungen Preisträgerinnen einstudiert und aufgeführt. Darüber hinaus entstanden CD-Produktionen, und seine Kompositionen wurden im Rundfunk gesendet.
