THE BREATHSHOW
“… Atmen ist nicht gleich Atmen …” sagt die Künstlerin Maren Strack, und präsentiert ihre neue Performance aus elektronisch verstärkten Atemschallwellen in unterschiedlichen Variationen und Modulationen. Um ihren Körper windet sich ein instrumentales Bandoneon-Outfit, das die Luftgeräusche Zug um Zug ins Tonale verlängert. Eine Airbag Couch dient als Bühne, auf der die Künstlerin eine labile Choreographie entwickelt. Ihre Atemwellen fließen als Glissando-und Flageolettkaskaden in den Raum. All das endet abrupt, erstarrt in einer schockgefrorenen Geste; bis die Atemwellen der Choreographie neues Leben verleihen.
THE BREATHSHOW: das sind surreale Lu6schlösser mit permanentem Luftzug – und eine intime Einladung, denn im Atmen spiegelt sich das Ich.
THE BREATHSHOW hatte am 7.12.2023 in der Fabrik Potsdam Premiere.
„Nüchtern, skurril und packend bis zum letzten Atemzug” schreibt Lena Schneider in ihrer Rezension im Tagesspiegel.
Die Performance befindet sich in keinem abgeschlossenen Stadium, sondern ist weiterhin in Entwicklung. Sie kann an unterschiedlichen Aufführungsorten gezeigt werden: sowohl an theatralen Orten (Theater, altes Kino, Kirche) als auch in Museen, Galerien und anderen öffentlichen Räumen.
Credits:
Performance von Maren Strack
Künstlerische Leitung: Johan Lorbeer;
Tonregie, Komposition, Choreographie: Kerstin Lücker;
Bühnenbild: Peter Friedrich;
Video: Maren Strack, Osman Ozel;
Lichtkonzept: Fabian Bleisch
Besonderer Dank für Glissandi und Flageoletts an Wolfgang Bender (Violine) und Tomáš Jamník (Cello)
